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Sonntag, April 30, 2006

Bildungssimulation

Fakten, Fakten, Fakten......der Focus war mir ja schon immer ein bisschen suspekt. Eher eine gefühlte und aufgeschnappte Antipathie (was man halt so mitbekommt), hab, glaub ich, nie ein Exemplar mal komplett durchgelesen (höchstens mal beim Arzt drin geblättert) und kann meine Kritik deshalb nicht wirklich ausreichend begründen. Herrn Markworth - wenn man ihn in irgendwelchen Talkrunden sitzen sieht und, vor allem, reden hört - finde ich auch nicht besonders einnehmend, obwohl er einer der ersten Zeitungsmenschen ist, die ich überhaupt jemals wahrgenommen hab und man meinen könnte, er würde deshalb einen Nostalgiebonus bei mir genießen.
Er war nämlich vorher Chefredakteur bei Gong (mit Bildchen im Editorial), der TV-Zeitschrift, die meine Großeltern dereinst abonniert hatten. Auf die hab ich mich jede Woche immer wie ein Geier gestürzt und jeden Buchstaben verschlungen, ähnlich, wie ich es heutzutage mit dem TV-Magazin des Vertrauens tue. Nicht unbedingt ein Gütesiegel für Gong damals, ich hab nämlich allen Lesestoff eingesaugt, den ich kriegen konnte, es herrschte im Hause ein akuter Mangel an ansprechendem und aktuellen Zeitschriftenmaterial.....doch das ist eine andere Geschichte.
Anyway, jetzt der Grund, warum ich überhaupt auf diese Thema zu sprechen komme. Gerade bin ich beim Blättern in einer anderen Zeitschrift auf eine Werbeanzeige des Focus gestoßen: die bringen jetzt allen Ernstes eine zwölfteilige Reihe mit Zusammenfassungen von Klassikern der Weltliteratur als Blattbeilage, Buddenbrooks in a nutshell, sozusagen. Entsetzen!! Was soll das denn?
Mal kurz gegoogelt, um mehr herauszubekommen, vielleicht die anderen Titel finden, dabei bei einem Beitrag der taz vom 7. April gelandet:
Die Abstracts sind eine ideale Lektüre für innerdeutsche Business-Flüge, etwa auf der Strecke Berlin-Köln. Auch dort wird nicht mal die standardmäßige Reiseflughöhe erreicht.
Also, schöner hätt ichs nicht sagen können :-)
[Nix gegen prinzipiell alle Menschen, die innerdeutsche Businessflüge absolvieren müssen *g*]

Freitag, April 28, 2006

...

Example Example Example

[Häschen geklaut hier]

Sonntag, April 23, 2006

Blogger macht komische Sachen...

...und druckt meinen Beitrag zweimal ab. Bzw. verschluckt ihn zuerst unauffindbar, um sich jetzt zu weigern, einen davon wieder zu löschen.......tststs.....
(Edit: OK, jetzt isser weg....dauert wohl alles ein bisschen länger heute)

Das muss der Frühling sein....

Die Sonne scheint, die Vöglein trällern, Wasserschildkröten räkeln sich auf Baumstümpfen, Menschen liegen mit kurzen Hosen auf der Wiese, ganz Coole tragen schon ihre Sonnenbrille. Meine Augen sind trotz hochgefahrener Tablettendosis geschwollen, rot und aua, und sondern schubweise Flüssigkeit ab. Wegen ebendieser Medikamente schlurfe ich leicht zombiesk durch die Wohnung (und will töööööten.....neiiiiin, hab mich gerade noch so unter Kontrolle *g*), immerhin adäquat bekleidet mit dem netten "Shaun of the Dead"-T-Shirt, Stil muss schon sein.
Dafür steht aber vor mir auf dem Schreibtisch ein Mini-Strauß Veilchen in einem Schnapsglas, selbstgepflückt und mitgebracht vom Mann des Herzens, ein schöner Ausgleich :-)
(Leider keine Bildberichterstattung, für ein Foto ist mein Schreibtisch zu unaufgeräumt, sorry)
(Trällern Vögel, oder trillern die nur? Können sich Schildkröten räkeln? Hab gerade keine Zeit, groß nachzuforschen.....)


Samstag, April 22, 2006

Homecoming Queen

Wir haben unsere Weltenbummlerin wieder. Wohlbehalten, gejetlagged, braun geworden und noch ein bisschen kulturgeschockt ist Frau H. vorgestern wieder aus der südlichen Hemisphäre in den Schoß der WG zurückgekehrt, sehr schön. Sie hat uns gefehlt und jetzt isses surrealerweise so, als wär sie gar nicht weg gewesen. Ihr Reisegepäck hängt immer noch irgendwo in Spanien laut tel. Aukunft mittlerweile in Dänemark (!!), doch das ist eine andere Geschichte. Ein paar Anekdötchen und schillernede Eindrücke gabs schon zu hören, von heimtückischen Affen und Lieblingstukanen, Höhenkrankheit, Dünnschiss und Kokablätterkauen.
Eine Geschichte klang dabei allerdings wenig erbaulich und hat deutlich gemacht, dass die Vokabel "wohlbehalten" in diesem Zusammenhang nicht unbedingt selbstverständlich verwendet werden kann. Wir können wirklich froh sein, dass den beiden nix passiert ist, organisierte Gewalt gegen Rucksacktouristen scheint in Lateinamerika immer mehr zuzunehmen. Es muss ein mulmiges Gefühl sein, zu erfahren, dass zur gleichen Zeit in der gleichen Stadt ein anderes Pärchen aus Europa, das die gleichen Sachen unternommen hat, getötet wurde und dass einem mit ordentlich Pech genau das gleiche hätte passieren können. Ausgerechnet heute bringt das Reise-Ressort von SPON den passenden Artikel zu Ps. Geschichte, samt URL zur Privatseite der engagierten Angehörigen.
Obwohl ich davon ausgehe, dass niemand im überschaubaren Leserkreis demnächst eine Backpacking-Tour durch Südamerika geplant hat, trotzdem der Appell: Lesen und an alle Menschen weiterleiten, die derartige Projekte vorhaben. Man muss sich ja nicht gleich das Reisen und die Neugier auf die Welt abgewöhnen, aber genau diese Welt ist in vielen Ecken eben sehr ungleich und hart. Eine soziale Realität, die für uns privilegierte Westeuropäer wahrscheinlich erstmal schwer zu begreifen ist und eine große Umstellung bedeutet, für die man sich so viele Tipps wie möglich holen sollte.

Mittwoch, April 19, 2006

OMG! WTF?

Example
It`s not a trick, it's String-Emil. Und ich bin mir nicht sicher, wie sehr und auf welche Weise er es ernst meint.....

[gefunden bei dilemma5000]

Montag, April 17, 2006

Morgen, ja, morgen...

...fang i a neues Leben an, und wenn net morgen, dann übermorgen, oder vielleicht erst irgendwann, fang i dann a neues Leben ahan.....*träller* (Wer weiß, von wem?)
Habe gerade aktives procrastinating betrieben und mich vor der Arbeit gedrückt, indem ich bei SPON nen Artikel über aktives procrastinaten gelesen hab.....schöner gehts doch nicht, oder?
"Wer die Regelstudienzeit hinter sich hat und auch noch prokrastiniert, ist in aller Regel depressiv. Ich denke schon, dass man das als eigenständige Störung ernst nehmen muss."
Sagt Fred Rist (Leiter der Psychotherapie-Ambulanz an der Universität Münster), das macht mich dann doch ein wenig nachdenklich.....

Sonntag, April 16, 2006

We are what we do

Example
Unerwartet feines Geburtstagsgeschenk: Ein Buch, das hilft, die Welt in kleinen Schritten zu verändern, jeden Tag eine gute Tat, quasi. (Das spricht die Ex-Pfadfinderin in mir doch sehr an, dabei war ich noch nicht mal Wölfling damals, und durfte nicht mit in den Wald zum Gänseblümchensalatessen. Als ich dann altersmäßig qualifiziert war, endlich ein Halstuch zu bekommen, hat sich die Gruppe aufgelöst, weil die Oberst Waldmeisterin weggezogen ist. Ähhh, andere Geschichte.... *seufz*)
Das Buch ist in English und zugegebenermaßen very much zugeschnitten auf die britische Gesellschaft, wo es in Sachen Umweltbewußtsein doch noch sehr hapert. Aber sehr ansprechend gestaltet, schöne Details. Plastiktüten vermeiden und Spar-Glühbirnen benutzen können wir zwar schon, trotzdem einige nette Ideen und willkommene Denkanstöße dabei. Auf der Webseite kann man das Konzept vertiefen, bisschen idealistisch-alternativ-namentanzend, aber das muss ja auch mal sein *g*

Trends der Netzkultur

Lesen und Mitdenken: WebWatching - Ein Projekt des Journalistikinstituts der Uni Hamburg zum "Einfluss des Internets auf den Journalismus, die Wissenschaft und die Weltbilder in unseren Köpfen. Neunzehn Journalistik-Studenten der Universität Hamburg haben Netz-Journalisten, Blogger, Medienwissenschaftler und Trend-Gurus befragt, um herauszufinden, welche Umwälzungen der Informationsgesellschaft bevorstehen."

[Gefunden via politik-digital]

Montag, April 10, 2006

Die Zahl nach der Zwei

Dreißig. *seufz* Mit vielen netten Menschen, Anrufen, Geschenken, guten Wünschen. Und einem riesigen fröhlich-bunten Frühlingsblumenstrauß, und Tulpen und nem Röschen. Und Käseverkostung, jede Menge Kuchen und Overkill. Vielen Dank.......

Example,

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